Kleine Geschichte mit Happy End
Wir leben mit Hund und machen täglich 3-4 Spaziergänge.
Die hier ansässigen Hundebesitzer kennen wir und auch die Hunde , die ohne spazieren gehen.
An einem der letzten Abende konnte ich einen uns bekannten Dalmatiner, der stest allein spazieren geht, auf der gegenüberliegende Seite unseres Hauses entdecken. Schlapp und von der noch abendlichen Wärme angestrengt. Da gerade ein anderer Hundebesitzer mit seinem Beagle unterwegs war, war dieser Dalmatiner interessiert. Das ist er immer, kommt manchmal ein Stück hinterher auf Distanz, geht dann aber seine Weg oder regaiert auch auf Abweisen mit weiterlaufen.
Da der Dalmatiner verweilte und der andere Hundebesitzer ihn nicht kannte, aber nicht recht wusste, was er tun sollte, verweilten sie zusammen. Nachher lief der Dalmatiner von der Situation, bzw. der Hitze irritiert einem ankommenden Auto fast noch hinein. Der junge Fahrer, selbst Hundebesitzer, war gleich ganz besorgt und verweilte dann mit seiner Freundin ebenfalls am Strassenrand mit dem anderen Hundebesitzer, dem Beagle und dem Dalmatiner.
Wir befanden uns mittlerweile mehr zufällig auf der Dachteraase und beaobachteten diese neue Situation. Kurz darauf traf ein Fahrzeug vom Tierheim ein, ein Mann stieg aus, schaute kurz und versuchte dann, den Hund mitzunehmen. Wir waren alamiert, da wir um den Hund wussten und nicht wollten, dass er unglücklicherweise ins Tierheim kommt. Also lief einer von uns hinunter auf die gegenüberliegende Strassenseite um die Situation aufzuklären. Nach genauem Hinschauen erkannte sogar der Fahrer vom Tierheim den Dalamatiner und wusste die Telefonnummer der Besitzerin. EIn Anruf und alles war klar! Der Faher war so nett, lud den ängstlichen Hund ein und fuhr ihn heim. Der junge Spanier meinte: “Buena solución!” (Gute Lösung)
Auch hier zeigt sich, wenn man aufeinander achtet, sich wahrnimmt, sich Zeit nimmt, was so wenig ist, ist gegenseitige Hilfe so einfach.

